Erfahrener Unternehmensberater und Geschäftsführerin analysieren gemeinsam Strategiedaten in einem Besprechungsraum
Unternehmensberatung verständlich gemacht

Kosten und Ablauf einer Unternehmensberatung

Was kostet gute Beratung? Wie beginnt sie, was geschieht nach dem ersten Workshop – und wann ist ein Projekt, eine Umsetzungsbegleitung oder Consulting as a Service die wirtschaftlich klügere Lösung? Hier erhalten Entscheider ein umfassendes Orientierungsangebot.

30+ JahreBeratungs- und Managementerfahrung
1.000+Beratungsprojekte als Erfahrungsbasis
50+ Brancheninterdisziplinäre Projekterfahrung
700+ StimmenMandantenbewertungen bei ProvenExpert
Die kurze Antwort

Eine Unternehmensberatung kostet nicht „einen Tagessatz“. Sie kostet so viel, wie zur belastbaren Lösung der konkreten Aufgabe erforderlich ist.

Tagessätze sind ein Kalkulationsbaustein, kein Qualitätsurteil und noch kein Projektbudget. Ein pauschaler Branchendurchschnitt führt in die Irre: Die gesetzlich nicht geschützte Bezeichnung „Unternehmensberater“ umfasst Kleinst- und Gründungsberatung ebenso wie etablierte Spezialisten, Strategieberatungen, M&A-Advisors und internationale Häuser. Entscheidend sind Auftragsumfang, Beratungsfeld, Komplexität, Seniorität, Datenlage, Geschwindigkeit, Verantwortung und Umsetzungstiefe.

800 - 1.800 €Einzel- und Kleinstberatung, operative IT-, Gründungs- oder eng umrissene Aufgaben
1.200 - 2.500 €etablierte mittelständische Fach- und Spezialberatung
2.000 - 4.000+ €Strategie, Transformation, M&A und internationale Mandate; Partnerlevel teils darüber

Orientierungsrahmen statt Scheingenauigkeit: FAZ Topberater differenziert nach Größe und Leistungssegment; das Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigt, dass die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist. Kostenvergleich öffnen · Einordnung des Bundes öffnen

Der wirkliche Anfang

Beratung beginnt mit einem Mangel – wahrgenommen, befürchtet oder noch namenlos.

Der Anlass ist selten „Wir benötigen eine Unternehmensberatung“. Entscheider beobachten vielmehr eine Abweichung: Die Marge sinkt, der Vertrieb verliert Kraft, ein Wettbewerber wird schneller oder das Geschäftsmodell wirkt plötzlich weniger tragfähig.

Welches Signal nehmen Sie wahr?

Wählen Sie den derzeit wichtigsten Auslöser. Der Navigator ordnet den wahrscheinlichen ersten Untersuchungsfokus ein.

Marge und Kosten: erst Ursachen trennen

Sinkende Ergebnisse können aus Preisen, Rabatten, Produktmix, Kosten, Auslastung oder unprofitablen Kunden entstehen. Ein QuickCheck sollte deshalb zunächst die ökonomische Logik des Geschäfts und nicht bloß einzelne Kostenstellen untersuchen.

Passende Expertise ansehen
Vom Signal zur Wirkung

So läuft eine seriöse Unternehmensberatung ab.

Nicht jedes Mandat durchläuft jede Stufe in gleicher Tiefe. Die Logik bleibt jedoch bestehen: verstehen, eingrenzen, entscheiden, umsetzen, messen – und Wissen im Unternehmen verankern.

01

Warnsignal, Ziel und Entscheidungsbedarf klären

Zu Beginn steht eine Abweichung zwischen Ist und Soll. Im ersten Gespräch werden Anlass, Dringlichkeit, Zielbild, bisherige Versuche, Entscheidungsspielraum und relevante Beteiligte sauber getrennt. Ein honorarfreies Speed-Date kann hierfür genügen.

ErgebnisEin erstes Problemverständnis, eine sinnvolle Eingrenzung und die Entscheidung, ob externe Unterstützung überhaupt zweckmäßig ist.
02

Das passende Einstiegsformat bestimmen

Bei sehr kleinen, klar umrissenen Fragestellungen kann ein Workshop ausreichen. In den meisten mittelständischen Situationen ist ein QuickCheck belastbarer, weil er Gespräche, Daten, Hypothesen und Außenperspektiven verbindet. In akuten Krisen darf die Diagnose den Sofortschutz nicht verzögern.

ErgebnisWorkshop, QuickCheck, Kurzgutachten, Krisenmodul oder ein direkt startendes Fachprojekt – mit definiertem Umfang.
03

Diagnose: Fakten, Ursachen und Annahmen trennen

Jetzt werden Daten, Interviews, Marktinformationen und interne Abläufe zusammengeführt. Gute Diagnostik bestätigt nicht einfach die Ausgangsthese des Auftraggebers. Sie prüft, ob das sichtbare Symptom tatsächlich die Ursache bezeichnet – und benennt auch unbequeme Befunde.

ErgebnisEin gemeinsames Lagebild mit Ursachenlogik, relevanten Kennzahlen, Risiken, Chancen und offenen Informationslücken.
04

Quick Wins und strategische Hebel priorisieren

Nicht alles Dringende ist wichtig und nicht alles Wichtige wirkt sofort. Deshalb werden Maßnahmen nach Ergebnisbeitrag, Zeit bis zur Wirkung, Aufwand, Risiko, Reversibilität und Abhängigkeiten bewertet. Quick Wins schaffen Luft; strukturelle Hebel sichern Zukunftsfähigkeit.

ErgebnisEin priorisiertes Maßnahmenportfolio: sofort umsetzen, vertiefen, testen, später bearbeiten – oder bewusst verwerfen.
05

Folgeprojekte und Verantwortlichkeiten definieren

Die Diagnose zeigt, was intern erledigt werden kann und wo weitere Spezialkompetenz, Kapazität oder neutrale Moderation benötigt wird. Aus einem großen Veränderungsvorhaben werden beherrschbare Module mit klaren Ergebnissen, Entscheidern und Übergaben.

ErgebnisProjektsteckbriefe, Roadmap, Meilensteine, Rollen, Ressourcen, Budgetrahmen und eine belastbare Reihenfolge.
06

Beratungs- und Vergütungsmodell wählen

Ein klar begrenztes Modul eignet sich häufig für einen Festpreis. Dynamische Vorhaben benötigen eher Tagessätze oder phasenweise Budgets. Für kontinuierliche Sparrings-, Coaching- und Umsetzungsbedarfe kann CaaS – Consulting as a Service – wirtschaftlicher sein als ständig neu verhandelte Einzelaufträge.

ErgebnisEin kommerzielles Modell, das Anreize, Flexibilität, Planbarkeit und Risikoverteilung zur Aufgabe passend austariert.
07

Umsetzen, lernen und nachsteuern

Beratung endet nicht zwangsläufig mit einer Präsentation. Je nach Auftrag werden Maßnahmen pilotiert, Verantwortliche befähigt, Dienstleister gesteuert, Ergebnisse gemessen und Annahmen überprüft. Die Verantwortung für Unternehmensentscheidungen bleibt beim Management.

ErgebnisVerankerte Maßnahmen, messbare Fortschritte, dokumentierte Lernschleifen und ein Unternehmen, das anschließend stärker selbst handeln kann.
Interaktiver Format-Finder

Welcher Beratungsstart passt zu Ihrer Situation?

Drei Angaben genügen für eine erste Einordnung. Das Ergebnis ist keine Ferndiagnose, sondern eine strukturierte Gesprächsgrundlage.

1. Wie groß ist der betroffene Ausschnitt?
2. Wie klar sind Ursache und Lösung?
3. Welche Unterstützung wird voraussichtlich benötigt?
Marktbasierte Orientierung

Projektbudget unverbindlich modellieren.

Der Rechner übersetzt Beratungstage, einen frei wählbaren kalkulatorischen Tagessatz und Reise- sowie Nebenkosten in einen Netto-Budgetrahmen. Die Startannahme von 2.500 Euro liegt im Vergleichsfeld professioneller Spezial- und Strategieberatung; sie ist ausdrücklich kein Preis von FRANKEN-CONSULTING.

Schnelle Szenarien

5 Tage
180
2.500 €
800 €5.000 €
0 %
integriert / remote20 %
01

Auftragsklarheit

Je genauer Ziel, Ergebnis und Abgrenzung formuliert sind, desto belastbarer lässt sich ein Festpreis kalkulieren.

02

Komplexität

Mehr Märkte, Länder, Produkte, Stakeholder und Abhängigkeiten erhöhen Analyse- und Abstimmungsbedarf.

03

Erfahrungsniveau

Seniorität erhöht den Satz, kann aber durch bessere Diagnose und schnellere Entscheidungen den Gesamtaufwand senken.

04

Datenlage

Fehlende, widersprüchliche oder schlecht zugängliche Daten machen Erhebung, Plausibilisierung und Interviews nötig.

05

Geschwindigkeit

Extrem kurze Fristen erfordern Priorisierung, parallele Arbeit oder zusätzliche Kapazitäten.

06

Mitwirkung

Gut vorbereitete interne Ansprechpartner verkürzen Wege. Verzögerte Freigaben verteuern Projekte.

07

Umsetzungstiefe

Konzept, Pilot, Rollout, Schulung und operative Begleitung sind unterschiedliche Leistungsstufen.

08

Reiseaufwand

Remote-Arbeit reduziert Nebenkosten; sensible Interviews und Workshops profitieren mitunter von Präsenz.

Kommerzielle Architektur

Welches Preismodell passt zu welcher Aufgabe?

Kein Vergütungsmodell ist generell überlegen. Es muss zur Planbarkeit der Aufgabe und zur Verteilung von Risiko, Flexibilität und Ergebnisverantwortung passen.

ModellGeeignet fürVorteilWorauf achten?Einordnung
Zeit & AufwandDynamische Projekte mit noch nicht vollständig absehbarem VerlaufHohe Flexibilität; neue Erkenntnisse lassen sich ohne Neuverhandlung aufnehmenBudgetgrenzen, Reporting, Freigaben und erwartete Ergebnisse vereinbarenflexibel
FestpreisWorkshops, QuickChecks und klar abgegrenzte ModuleHohe Kostensicherheit und eindeutiger LeistungsrahmenLeistungsumfang, Annahmen, Mitwirkung und Änderungsverfahren präzisierenplanbar
PhasenbudgetGrößere Vorhaben mit EntscheidungspunktenJede Stufe wird erst nach Erkenntnissen aus der Vorphase freigegebenAbbruch-, Übergabe- und Entscheidungsregeln vorab festlegenrisikobewusst
CaaS / RetainerKontinuierliches Sparring, Coaching und UmsetzungsbegleitungPlanbarer Monatsbetrag, schnelle Verfügbarkeit, weniger TransaktionsaufwandKapazitätsrahmen, Priorisierung, Reaktionszeiten und Laufzeit definierenkontinuierlich
Erfolgskomponente / M&ATransaktionen und Vorhaben mit zurechenbarer, gemeinsam messbarer ErgebnisgrößeTeilweise Interessengleichheit zwischen Mandant und BeratungRetainer, Minimum Fee, Erfolgsdefinition, Bemessungsgrundlage, Anrechnung und Long-Tail-Regel sauber festlegenselektiv
HybridKomplexe Projekte mit planbaren und offenen AnteilenVerbindet Kostensicherheit mit notwendiger BeweglichkeitModule sauber trennen und Doppelvergütung ausschließenmaßgeschneidert

M&A ist ein eigenes Vergütungssegment: Neben einem laufenden Retainer steht regelmäßig eine erfolgsabhängige Success Fee; deshalb greift ein isolierter Tagessatzvergleich zu kurz. Rechtliche Einordnung öffnen

FRANKEN-CONSULTING CaaS-Konzept mit Beraterflatrate und kontinuierlicher Managementunterstützung
Consulting as a Service

Wenn aus einzelnen Fragen ein kontinuierlicher Entscheidungsbedarf wird.

Nach einem QuickCheck zeigt sich häufig: Nicht ein einziges Großprojekt, sondern eine Folge miteinander verbundener Managementaufgaben muss gelöst werden. Dann kann CaaS wirtschaftlicher sein als immer neue Angebote, Briefings und Einzelabrechnungen.

Die Beraterflatrate von FRANKEN-CONSULTING verbindet Beratung und Coaching zu einem monatlichen Festpreis. Sie schafft Zugang zu erfahrenem Sparring, ohne dass für jede Frage ein neues Projekt eröffnet werden muss.

Planbarer MonatsbetragSchneller fachlicher ZugriffStrategisches SparringOperative UnterstützungWeniger TransaktionsaufwandKontinuität über Themen hinweg

Welche monatliche Wirkung muss das Beratungsbudget mindestens erzeugen?

Die Schwellenrechnung macht aus „Beratung ist teuer“ eine prüfbare Managementfrage. Geben Sie Investition und gewünschten Amortisationszeitraum ein.

1.667 €zusätzlicher monatlicher Ergebnisbeitrag zur rechnerischen Amortisation
Was am Ende vorliegen sollte

Gute Beratung produziert Entscheidungsfähigkeit – nicht Papiermenge.

Die konkrete Form variiert. Belastbare Mandate hinterlassen jedoch nachvollziehbare Befunde, klare Entscheidungen, realistische Verantwortlichkeiten und Messgrößen, an denen sich Fortschritt prüfen lässt.

ERGEBNIS 01

Diagnose

Welche Symptome sind sichtbar? Welche Ursachen sind belegt? Welche Annahmen müssen noch geprüft werden?

ERGEBNIS 02

Entscheidungsoptionen

Welche Handlungswege bestehen, welche Konsequenzen haben sie und worauf wird bewusst verzichtet?

ERGEBNIS 03

Wirtschaftlichkeit

Welche Aufwände, Risiken, Zeitspannen und erwartbaren Beiträge sind mit den Optionen verbunden?

ERGEBNIS 04

Roadmap

Welche Maßnahme startet wann, wovon hängt sie ab und an welchem Meilenstein wird erneut entschieden?

ERGEBNIS 05

Verantwortung

Wer entscheidet, wer arbeitet zu, wer wird gehört und wer trägt die Umsetzung im Unternehmen?

ERGEBNIS 06

Steuerung

Welche Früh- und Ergebnisindikatoren zeigen, ob die Veränderung wirkt oder nachgesteuert werden muss?

FRANKEN-CONSULTING Wissensfenster

Vertiefende Beiträge entlang der Beratungsreise.

Allgemeine Veröffentlichungen und Blogbeiträge zeigen, wie FRANKEN-CONSULTING zentrale Fragen zu Anpassung, Strategie, Beratungsauswahl, QuickCheck, Umsetzung und CaaS einordnet.

Strategieentwicklung 2026 mit Szenarien, KI und Kapitaldisziplin
Blog · Strategie

Strategieentwicklung im Jahr 2026

Warum lineare Planung in volatilen Märkten nicht genügt – und wie Szenarien, Frühindikatoren, KI und Kapitaldisziplin zusammenwirken.

Beitrag lesen →
Blaupausen-Beratung und individuelle Unternehmensberatung im Vergleich
Blog · Beraterauswahl

Blaupausen-Beratung oder Individualität?

Vier Beratertypen im Vergleich – und die Frage, wann standardisierte Programme genügen und wann individuelle Diagnostik unverzichtbar wird.

Beitrag lesen →
Externe Perspektive deckt unbekannte Wissenslücken im Management auf
Blog · Diagnose

Du weißt nicht, was du nicht weißt

Weshalb interne Erfahrung allein blinde Flecken nicht zuverlässig beseitigt und eine Außenperspektive Entscheidungsqualität erhöhen kann.

Beitrag lesen →
Consulting as a Service als Beraterflatrate für kontinuierliche Unterstützung
Blog · CaaS

CaaS – Beraterflatrate als Managementmodell

Wie kontinuierliche Beratung, Coaching und Umsetzung zu einem planbaren monatlichen Modell verbunden werden können.

Beitrag lesen →
Zwei Entscheider besprechen ein Unternehmensberatungsprojekt
Leistungsübersicht

Projektbeispiele aus über 1.000 Mandaten

Wiederkehrende Beauftragungsthemen und Branchenbeispiele – von Strategie und Vertrieb bis Restrukturierung, Finanzierung und Umsetzung.

Projektbeispiele ansehen →
Industrieunternehmen muss seine Strategie an Marktveränderungen anpassen
ChannelPartner · Interview

Wer will schon ständig seine Strategie ändern?

Andreas Franken über Anpassungsdruck, die Lebensdauer von Geschäftsmodellen und die Verantwortung des Managements.

Veröffentlichung lesen →
Geschäftsmodell wird auf Zukunftsfähigkeit und Anpassungsbedarf geprüft
Springer Professional · Fachbeitrag

Wenn Unternehmen an alten Geschäftsmodellen kleben

Warum die Bindung an überholte Erfolgsrezepte gefährlich wird und welche Managementfragen rechtzeitig gestellt werden sollten.

Veröffentlichung lesen →
Frühwarnsignale zeigen strategischen Handlungsbedarf in einem Unternehmen
FOCUS Online · Gastbeitrag

Fünf Alarmsignale: Hier unbedingt handeln

Welche Signale auf grundlegenden Anpassungsbedarf hinweisen und weshalb Zögern den späteren Handlungsspielraum verkleinert.

Veröffentlichung lesen →
Beratungsformat

QuickCheck: der smarte Start

Wie mit vergleichsweise geringem Aufwand Optimierungspotenziale, Handlungsfelder und wertvolle erste Empfehlungen identifiziert werden.

QuickCheck ansehen →
Erfahrung vor Experiment

Warum FRANKEN-CONSULTING Kosten und Wirkung zusammen denken kann.

Andreas Franken leitet die Projekte persönlich. So trifft langjährige Beratungs-, Management- und Unternehmererfahrung unmittelbar auf die konkrete Aufgabe – ohne das für Beratungskonzerne typische Pyramidensystem.

1.000+Projekte als praktische Erfahrungs- und Vergleichsbasis
50+Branchen mit unterschiedlichen Markt- und Wertschöpfungslogiken
~30Länder, in denen Projekterfahrung gesammelt wurde
4,98/5angegebener Bewertungsdurchschnitt bei mehr als 700 Mandantenstimmen

Transparenz bedeutet auch Nachprüfbarkeit: Beraterprofil Andreas Franken · Referenzen · Mandantenbewertungen · Veröffentlichungen

Antworten für Entscheider

Häufige Fragen zu Kosten, Ablauf und Zusammenarbeit.

Was kostet eine Unternehmensberatung pro Tag?

Der Markt reicht grob von 800 bis 4.000 Euro und mehr pro Beratungstag; punktuelle Leistungen werden häufig mit 100 bis 500 Euro pro Stunde kalkuliert. Diese Spannen sind nur segmentiert sinnvoll: Einzel- und Kleinstberatung liegt häufig bei 800 bis 1.800 Euro pro Tag, etablierte mittelständische Fachberatung bei etwa 1.200 bis 2.500 Euro und Strategie-, Transformations-, M&A- sowie internationale Beratung bei etwa 2.000 bis 4.000 Euro und mehr; auf Partner- oder Top-Spezialistenebene sind höhere Sätze möglich. FRANKEN-CONSULTING ist mit Strategie, M&A, Vertrieb und Marketing dem professionellen Vergleichssegment zuzuordnen. Alle Werte auf dieser Seite sind netto und keine Preisaussage für ein konkretes Mandat.

Wie hoch ist das typische Gesamtbudget?

Ein seriöser allgemeiner Durchschnitt wäre irreführend: Kleine Beratungen und Einzelberater bewegen sich je nach Aufgabe häufig zwischen 5.000 und 100.000 Euro Projektvolumen, etablierte mittelständische Beratungen grob zwischen 30.000 und 500.000 Euro und große internationale Häuser von 100.000 Euro bis in den Millionenbereich. Ein zweitägiger Workshop, ein QuickCheck und eine mehrmonatige Transformation bleiben dennoch nicht direkt vergleichbar. Der Budgetrechner bietet eine Netto-Orientierung, kein Angebot.

Wie beginnt eine Zusammenarbeit mit FRANKEN-CONSULTING?

Regelmäßig beginnt sie mit einem ersten Gespräch oder Speed-Date. Dabei werden Anlass, Ziel, Dringlichkeit, vorhandene Informationen und bisherige Versuche eingeordnet. Anschließend wird entschieden, ob ein Workshop, QuickCheck, Kurzgutachten, Fachprojekt oder eine andere Form sinnvoll ist.

Was ist der Unterschied zwischen Workshop und QuickCheck?

Ein Workshop konzentriert die Arbeit mit ausgewählten Beteiligten auf eine klar abgegrenzte Frage. Ein QuickCheck geht weiter: Er verbindet typischerweise Gespräche, Daten, Hypothesen, fachliche Analyse und gegebenenfalls Marktinformationen. Bei sehr kleinen, klaren Aufgaben kann der Workshop genügen; bei unklaren Ursachen ist der QuickCheck meist belastbarer.

Was liefert ein QuickCheck konkret?

Er liefert ein verdichtetes Lagebild, identifizierte Optimierungspotenziale, priorisierte Handlungsfelder, Quick Wins und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise. Je nach Aufgabenstellung können Projektsteckbriefe, Kennzahlen, Risiken oder erste Konzeptskizzen hinzukommen.

Kann Unternehmensberatung zum Festpreis angeboten werden?

Ja, wenn Leistung, Ergebnis, Mitwirkung und Annahmen hinreichend klar abgegrenzt sind. Workshops, QuickChecks und einzelne Module eignen sich häufig dafür. Bei offenen Veränderungsprozessen kann ein Festpreis dagegen Risikopuffer erzeugen oder notwendige Flexibilität behindern; dort sind Phasenbudgets oder hybride Modelle oft zweckmäßiger.

Was ist CaaS – Consulting as a Service?

CaaS ist ein kontinuierliches Beratungsmodell. Bei FRANKEN-CONSULTING verbindet die Beraterflatrate Beratung und Coaching zu einem monatlichen Festpreis. Das eignet sich für Unternehmen, die regelmäßig strategisches Sparring, Impulse und operative Unterstützung benötigen, ohne für jede einzelne Frage ein neues Projekt zu verhandeln.

Wann lohnt sich eine Beraterflatrate?

Sie kann sich lohnen, wenn mehrere miteinander verbundene Themen fortlaufend bearbeitet werden, schnelle Erreichbarkeit Wert schafft und der Bedarf nicht sinnvoll in einzelne Projektpakete zerlegt werden kann. Für ein einmaliges, klar abgegrenztes Vorhaben ist ein Festpreis- oder Phasenmodell oft passender.

Wie lange dauert eine Unternehmensberatung?

Ein Workshop kann einen oder wenige Tage beanspruchen, ein QuickCheck wenige Beratungstage bis mehrere Wochen Kalenderzeit und ein Transformationsprojekt mehrere Monate. Entscheidend ist nicht nur die Arbeitsmenge der Beratung, sondern auch, wie schnell Daten, Interviewpartner und Entscheidungen auf Mandantenseite verfügbar sind.

Welche Mitwirkung muss das Unternehmen leisten?

In der Regel werden ein verantwortlicher Entscheider, interne Ansprechpartner, Zugang zu den vereinbarten Daten, Zeit für Interviews oder Workshops sowie fristgerechte Rückmeldungen und Freigaben benötigt. Beratung kann Managementarbeit verbessern, aber Verantwortung und interne Entscheidungen nicht ersetzen.

Ist Präsenzberatung zwingend erforderlich?

Nein. Datenanalyse, viele Interviews, Sparring und Projektsteuerung funktionieren häufig sehr gut remote. Für sensible Gespräche, Konfliktmoderation, intensive Workshops oder die Beobachtung realer Abläufe kann Präsenz jedoch einen deutlichen Qualitätsvorteil bieten. Gute Projekte kombinieren beides nach Zweckmäßigkeit.

Woran erkennt man ein gutes Beratungsangebot?

Es beschreibt Ausgangslage, Ziel, Leistungen, Ergebnisse, Vorgehen, Rollen, Mitwirkung, Zeitplan, Vergütung, Nebenkosten, Annahmen, Vertraulichkeit und Änderungsverfahren verständlich. Misstrauen ist angebracht, wenn abstrakte Methoden statt konkreter Ergebnisse verkauft oder unrealistische Erfolge garantiert werden.

Wie lässt sich der Nutzen von Beratung messen?

Vor Projektbeginn sollten Ausgangswert, Zielgröße, Messzeitraum und externe Einflussfaktoren festgelegt werden. Je nach Mandat eignen sich Ergebnisbeitrag, Preisrealisierung, Abschlussquote, Durchlaufzeit, Fehlerquote, Liquidität, Kundenbindung, Produktivität oder erreichte Meilensteine. Nicht jeder Nutzen ist kurzfristig monetär, aber jeder Auftrag benötigt eine nachvollziehbare Wirkungslogik.

Übernimmt der Berater die Verantwortung für Entscheidungen?

Nein. Eine gute Beratung verbessert Faktenlage, Optionen, Bewertung und Umsetzung. Die unternehmerische Entscheidung und Organverantwortung verbleiben bei Geschäftsführung oder Vorstand. Gerade diese klare Rollenverteilung schützt beide Seiten und verhindert eine gefährliche Delegation von Managementverantwortung.

Der vernünftige nächste Schritt

Sie müssen noch keine konkreten Vorstellungen zu einem Projektformat haben. Sie sollten nur wissen, welche Situation Sie verbessern möchten.

Im honorarfreien Speed-Date klärt Andreas Franken mit Ihnen, ob ein Workshop, QuickCheck, Fachprojekt, CaaS oder zunächst gar keine Beratung sinnvoll ist. Eine ehrliche Nichtbeauftragung ist wirtschaftlicher als ein falsch aufgesetztes Mandat.

Alle Preisangaben und Berechnungen auf dieser Seite verstehen sich konsequent netto, unverbindlich und ohne Angebotscharakter. Eine Bruttokalkulation erfolgt nicht. Datenstand: 1. September 2026.