Analysen

Valide Informationen als Grundlage für zukunftsfähige Entscheidungen Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen

Nur auf Basis belastbarer Informationen über die eigene Organisation, die zu adressierenden Marktsegmente, die Wettbewerber, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen, Ressourcen, Kapitalbedarf, Gewinnerwartung, etc. können richtige Entscheidungen getroffen werden. Viele dieser exemplarisch genannten Informationen sind oftmals aber nur schwer zugänglich und können durch Ihre eigene Organisation nicht beschafft, bewertet und aufbereitet werden.  Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen

Das Smartphone, Smarthome, das Internet der Dinge, soziale Medien, mobile Applikationen und andere Technologien generieren eine nie zuvor dagewesene Menge an vielschichtigen Daten, welche das Potenzial haben, Unternehmen und Branchen zu transformieren und immense Werte freizusetzen. Neue Technologien verändern, wie Unternehmen sich selbst organisieren, wie sie entscheiden, welche Technologien sie anwenden, und welche Ökosysteme aus Partnern und Lieferanten sie aufbauen. Es ist längst an der Zeit, Daten als strategische Assets zu verstehen, welche zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen verhelfen können. Wie FRANKEN-CONSULTING Sie bei der Nutzung von Big Data und Advanced Analytics unterstützen kann, erfahren Sie hier.  Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen

Erfahren Sie alle Details über Ihre und die Position Ihrer Produkte im Wettbewerb. Wir ermitteln für Sie die Stärken und Schwächen der wichtigen Marktteilnehmer und zeigen Ihnen Ihre Chancen und Risiken auf.  Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen
In welchen Märkten existieren welche Potenziale und Eintrittsbarrieren? Wer hält welche Anteile und Volumen? Erhalten Sie grafisch aufbereitete Informationen zur zukunftssicheren Entscheidungsfindung.  Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen
Die Qualität der Kundenbeziehung resultiert aus der Kundenzufriedenheit. Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen aus der Sicht Ihrer Kunden und wo genau liegen Ihre Verbesserungspotenziale? Wir finden es für Sie heraus.  Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen
Neben dem Wettbewerbspreis und den eigenen Kosten muss der individuelle Kundennutzen pro Segment in die Preisfestlegung eingebracht werden. Durch geeignete Methoden wie durch Conjoint-Analysen wird dieser von uns ermittelt.  Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen
Welche sind die Nutzenprofile ihrer Zielgruppen und wo liegen ihre Präferenzen und Kaufbarrieren? Wir messen Ihre Leistungen und die Zufriedenheit Ihrer Kunden zur Ermittlung Ihrer Schwachstellen.  Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen
Nutzen Sie die Kraft Ihrer eigenen Organisation durch die gezielte Untersuchung der Potenziale und Schwachstellen. Als Externe können wir für Sie sämtliche nützlichen Informationen neutral und unkritisch beschaffen.  Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen
Grundsätzlich sind Entscheidungen auf der Basis belastbarer Informationen zu treffen und diese Informationen müssen beschafft und aufbereitet werden. Wir stellen die richtigen Fragen, schauen an den richtigen Stellen und offerieren die richtigen Daten.  Franken-Consulting, analysen, unternehmensberatung, Wettbewerbsanalysen, Marktanalysen, Mitarbeiteranalysen, Potenzialanalysen

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Analysen · FRANKEN-CONSULTING

Analysen, die zwischen Beobachtung, Erklärung und Wirkung unterscheiden

Marktgröße, Kundenzufriedenheit und Umsatzentwicklung beantworten unterschiedliche Fragen. Eine Untersuchung wird entscheidungsfähig, wenn Gegenstand, Auswahl der Daten und beabsichtigte Schlussfolgerung zusammenpassen. Zusätzliche Daten oder komplexere Modelle beheben keinen Fehler, der bereits im Untersuchungsdesign steckt.

Fachlicher Ausgangspunkt

Ein guter Prädiktor kann eine schlechte Handlungsanweisung sein

Ein Merkmal kann sehr gut vorhersagen, welche Kunden kaufen, ohne zu erklären, wodurch zusätzliche Käufe ausgelöst werden. Wer diesen Unterschied übersieht, richtet Maßnahmen möglicherweise auf Personen aus, die ohnehin gekauft hätten. Ebenso kann eine interne Kennzahl einen problematischen Bereich anzeigen, ohne den veränderbaren Mechanismus zu benennen.

Beschreiben, Vorhersagen und Wirkungen untersuchen sind deshalb getrennte Aufgaben. Ihr Unternehmen kann für jede davon nützliche Analysen benötigen. Die verwendeten Daten und Methoden müssen jedoch zur jeweiligen Aussage passen. Der beabsichtigte Entscheidungswert wird vor der Datenauswertung festgelegt.

Die fachlichen Zusammenhänge im Detail

1 · Die Entscheidung auf eine präzise Untersuchungsfrage zurückführen

Eine Untersuchung beginnt mit dem Gegenstand der Entscheidung. Soll ein Markt erschlossen, ein Angebot verändert, ein Preis angepasst oder ein Ablauf verbessert werden? Danach werden die tatsächlich zur Wahl stehenden Handlungen benannt. „Mehr über Kunden erfahren“ ist noch keine ausreichend begrenzte Aufgabe. „Unterschiede im Bedarf für die Weiterentwicklung des Serviceangebots erkennen“ lässt sich bereits mit geeigneten Erhebungen verbinden.

Jede Frage erhält eine Zielgröße, eine Untersuchungseinheit und einen Zeitraum. Eine Kundenbeziehung, ein einzelner Kauf und ein Angebotsvorgang sind unterschiedliche Einheiten. Werden sie vermischt, kann ein häufig kaufender Kunde die Auswertung dominieren, obwohl die Entscheidung jede Kundenbeziehung gleichermaßen betrifft. Ebenso müssen aktuelle Zustände von Entwicklungen über die Zeit getrennt werden.

Die gewünschte Schlussfolgerung wird ausdrücklich beschrieben. Soll eine Struktur geschätzt, eine Ursache eingegrenzt oder die Wirkung einer Maßnahme beurteilt werden? Das begrenzt auch die Verwendung der Ergebnisse. Ein Interview kann einen bislang unbekannten Bedarf sichtbar machen; die Verbreitung dieses Bedarfs ist damit noch nicht gemessen. Für die anschließende Entscheidung kann eine ergänzende quantitative Untersuchung erforderlich werden.

2 · Markt- und Wettbewerbsanalysen benötigen eine nachvollziehbare Marktgrenze

Die Größe eines Marktes hängt von seiner Abgrenzung ab. Produkte, Kundengruppen, Regionen und Absatzstufen müssen zur eigenen Entscheidung passen. Ein hohes Volumen eines übergeordneten Marktes sagt wenig darüber aus, welcher Teil für Ihr Unternehmen erreichbar ist. Deshalb werden Gesamtbedarf, fachlich passender Bedarf und realistisch zugänglicher Bereich getrennt dargestellt. Zugangsbedingungen können bestehende Lieferantenbeziehungen, technische Anforderungen oder notwendige Vertriebskanäle betreffen.

Veröffentlichte Daten werden auf Definition, Bezugsjahr und enthaltene Leistungen geprüft. Unterschiedliche Marktberichte können sich widersprechen, weil sie andere Grenzen ziehen. Solche Unterschiede lassen sich nicht durch bloßes Mitteln beseitigen. Ein Abgleich mit nachvollziehbaren Absatz-, Kunden- oder Mengengrößen kann die Plausibilität verbessern, ersetzt aber keine transparente Annahme dort, wo Informationen fehlen.

Beim Wettbewerb zählt zudem, welche Alternativen der Kunde tatsächlich erwägt. Dazu können Eigenleistung, Aufschub oder eine andersartige Problemlösung gehören. Die Gegenüberstellung trennt öffentliches Leistungsversprechen, beobachtbare Fähigkeit und noch ungeprüfte Annahme. Das Arbeitsresultat ist damit eine begründete Markt- und Wettbewerbsabgrenzung einschließlich Zugangshürden und offenen Punkten, die für Ihre Positionierung relevant sind.

3 · Kunden-, Preis- und Mitarbeiteranalysen dürfen Auswahl nicht mit Repräsentation verwechseln

Eine Befragung erfasst zunächst die antwortenden Personen. Ob ihre Aussagen auf die gewünschte Zielgruppe übertragbar sind, hängt von Auswahl, Erreichbarkeit und Teilnahme ab. Besonders zufriedene oder unzufriedene Kunden können häufiger reagieren. Eine Befragung heutiger Kunden erfasst keine verlorenen Interessenten. Wer ausschließlich die Antworten auswertet, erkennt diese Auslassungen nicht automatisch.

Für das Untersuchungsdesign werden deshalb Grundgesamtheit und Auswahlweg beschrieben. Relevante Gruppen werden getrennt betrachtet, etwa Neukunden und Bestandskunden oder unterschiedliche Tätigkeitsbereiche. Die Einladung und der Gesprächsleitfaden sollten nicht bereits die erwünschte Antwort nahelegen. Bei Mitarbeiterbefragungen sind außerdem Vertraulichkeit, tatsächliche Schutzmöglichkeiten und der Umgang mit kleinen Gruppen sorgfältig zu gestalten, damit die Aussagen sinnvoll verwendbar bleiben.

Bei Preisfragen kommt eine weitere Grenze hinzu: Eine erklärte Zahlungsbereitschaft ist keine verbindliche Kaufhandlung. Befragungen können Preisvorstellungen und Bewertungskriterien erschließen, aber nicht jede Absatzreaktion vorwegnehmen. Ein geeignetes Arbeitsresultat verbindet die Ergebnisse deshalb mit dem jeweiligen Erhebungskontext. Dadurch wird erkennbar, ob eine Entscheidung bereits gestützt wird oder ein Verhaltensnachweis noch fehlt.

4 · Eine beobachtete Beziehung erklärt noch keinen veränderbaren Mechanismus

Wenn Unternehmen nach einer Maßnahme bessere Ergebnisse erzielen, kann dies verschiedene Gründe haben. Möglicherweise war die Maßnahme wirksam. Vielleicht erhielten aber gerade die ohnehin aussichtsreichsten Bereiche zusätzliche Unterstützung. Oder das Marktumfeld verbesserte sich gleichzeitig. Ein Vorher-Nachher-Vergleich kann diese Erklärungen ohne weitere Informationen nicht trennen.

Für eine Wirkungsfrage ist daher das Gegenbild zu bestimmen: Was wäre ohne die Maßnahme im selben Zeitraum geschehen? Ein zufällig zugeteilter Vergleich kann unter geeigneten Bedingungen helfen, die Gruppen vor Beginn vergleichbar zu machen. Dazu müssen die Zuteilung, der tatsächliche Einsatz und die Beobachtung der Ergebnisse dokumentiert sein. Unterschiedliche Behandlung benachbarter Einheiten kann allerdings Übertragungseffekte auslösen, die den Vergleich verwischen.

Ist ein Experiment nicht möglich, kommen Beobachtungsvergleiche unter ausdrücklich benannten Voraussetzungen infrage. Vergleichbare Ausgangsmerkmale und ausreichende Überschneidung der Fälle sind dabei wichtig. Die Interpretation einer Entwicklungsdifferenz setzt voraus, dass sich die Gruppen ohne den Eingriff vergleichbar entwickelt hätten; ähnliche frühere Verläufe sind dafür ein Hinweis, kein Beweis. Statistische Anpassung kann fehlende Vergleichbarkeit nicht beliebig reparieren. Ein Ergebnis, das überwiegend auf unähnlichen Fällen oder nicht beobachteten Bedingungen beruht, braucht eine entsprechend begrenzte Interpretation.

5 · Messfenster und Vergleichsgruppe zum Wirkungsmechanismus passend wählen

Die Wirkung einer Entscheidung kann sich zeitlich verlagern. Eine Aktion kann einen Kauf vorziehen, ohne über einen längeren Zeitraum zusätzliche Nachfrage zu schaffen. Eine Prozessänderung kann zunächst Lernaufwand erzeugen und erst später zu anderer Leistung führen. Deshalb wird das Beobachtungsfenster vor der Auswertung anhand des erwarteten Mechanismus festgelegt.

Ebenso ist zu bestimmen, ob eine einzelne Maßnahme oder das gesamte Zusammenspiel mehrerer Maßnahmen untersucht werden soll. Wenn jede Aktivität im Vergleich zu einer anderen bewertet wird, bleibt möglicherweise offen, ob das gesamte Programm gegenüber einem Zustand ohne diese Aktivitäten nützlich ist. Wechselwirkungen und parallele Eingriffe werden daher dokumentiert. Die Wirkung einer Einzelmaßnahme darf nicht mehrfach dem Gesamtprogramm zugerechnet werden.

Für den betrieblichen Einsatz sind neben der Hauptzielgröße auch relevante Nebenwirkungen festzulegen. Eine höhere Abschlussquote kann beispielsweise mit aufwendigeren Konditionen oder mehr späterer Betreuung verbunden sein. Solche Größen werden nicht erst dann nachträglich ergänzt, wenn das Ergebnis unangenehm ausfällt. Die Untersuchungsregeln sollen möglichst unabhängig davon gelten, welches Resultat man sich erhofft.

6 · Vorhersagemodelle unter Bedingungen prüfen, die später wirklich vorliegen

Ein Prognosemodell lernt aus Informationen, die zum Vorhersagezeitpunkt verfügbar sein müssen. Enthalten die Trainingsdaten bereits Hinweise aus der späteren Zukunft, entsteht eine scheinbar gute Leistung. So kann ein nachträglich ergänzter Status das Ergebnis verraten, das eigentlich vorhergesagt werden soll. Diese zeitliche Durchlässigkeit wird durch eine klare Festlegung des Informationsstands verhindert.

Die Prüfung erfolgt an Daten, die nicht zur Anpassung des Modells verwendet wurden. Für zeitabhängige Aufgaben ist eine zeitliche Trennung häufig aussagekräftiger als das zufällige Verteilen ähnlicher Vorgänge aus demselben Zeitraum. Zusätzlich wird eine einfache Referenz betrachtet, etwa eine bisherige Regel oder eine unveränderte Fortschreibung. Ein komplexes Modell muss seinen zusätzlichen Nutzen gegenüber dieser Alternative zeigen.

Auch unterschiedliche Fehlerarten sind wirtschaftlich verschieden. Eine fälschliche Warnung bindet Bearbeitungskapazität; eine übersehene Störung kann einen Kunden beeinträchtigen. Die Entscheidungsschwelle wird daher mit dem geplanten Arbeitsprozess verbunden. Das Modell soll nicht nur eine gute Kennzahl erzielen, sondern bei begrenzten Ressourcen sinnvoll nutzbare Hinweise liefern. Bei veränderten Daten oder Rahmenbedingungen ist seine Leistung erneut zu beobachten.

7 · Auswertung und Empfehlung müssen ihre Unsicherheit offenhalten

Ein Analyseergebnis wird mit Herkunft, Auswahl und Reichweite seiner Daten präsentiert. Dazu gehören bekannte Auslassungen und alternative Erklärungen. Eine hohe Zahl von Datensätzen verhindert nicht, dass alle dieselbe Auswahlverzerrung enthalten. Ebenso ist ein statistisch erkennbarer Unterschied nicht automatisch wirtschaftlich relevant. Die Größe des Effekts und die Unsicherheit seiner Schätzung sind gemeinsam zu betrachten.

Wer viele Untergruppen und Zielgrößen untersucht, findet allein zufällig auffällige Unterschiede. Deshalb wird zwischen vorab begründeten Prüfungen und nachträglich entdeckten Mustern unterschieden. Ein explorativer Befund kann eine neue Hypothese liefern; seine Bestätigung benötigt eine davon ausreichend unabhängige Prüfung. So wird Entdeckung nicht mit Bestätigung verwechselt.

Die Empfehlung beschreibt schließlich, welche Handlung durch die Erkenntnisse gestützt wird und unter welchen Voraussetzungen. Bei unzureichender Evidenz kann das Ergebnis auch eine engere Entscheidung, ein begrenzter Test oder die gezielte Beschaffung einer noch entscheidenden Information sein. Ein Bericht wird dadurch nicht weniger nützlich. Er verhindert, dass eine scheinbar präzise Zahl mehr Sicherheit vermittelt, als die Untersuchung tatsächlich hergibt.

Arbeitsinstrument

Das Untersuchungsprotokoll

Es hält die Regeln fest, bevor ein Ergebnis bekannt ist, und bleibt mit dem späteren Bericht verbunden.

Entscheidung und Aussageart

Handlungsalternativen, beschreibende/prognostische/kausale Frage, Zielgröße und wirtschaftlich relevanter Unterschied.

Population und Auswahl

Untersuchungseinheit, Zielgruppe, Ein-/Ausschluss, Auswahlweg, fehlende Gruppen und Erreichbarkeit.

Messung

Definition jeder Zielgröße, Datenherkunft, Zeitpunkt, Erhebungsinstrument und mögliche Messfehler.

Vergleichsdesign

Zuteilung, Ausgangslage, Gegenbild ohne Maßnahme, Übertragungseffekte und parallele Eingriffe.

Auswertungsregeln

Vorab geplante Vergleiche, Beobachtungsfenster, Umgang mit fehlenden Daten, explorative Zusatzanalysen.

Verwendungsgrenzen

Unsicherheit, alternative Erklärungen, Geltungsbereich und Entscheidungen, die damit noch nicht begründet werden.

Das Protokoll macht die Schlussfolgerung prüfbar. Es erlaubt auch zu erkennen, ob eine spätere Änderung der Fragestellung eine neue Erhebung benötigt.

Untersuchungsdesign und Entscheidungswert

Die passende Erhebung hängt von der beabsichtigten Aussage ab.

AuftragGeeigneter BefundVerwendungszweckWesentliche Grenze
MarktstrukturDefinierte Segmente, Mengen, ZugangshürdenMarktauswahl und EintrittsvoraussetzungenGesamtmarkt ist nicht erreichbares Potenzial
WettbewerbVergleichbare Angebote und nachweisbare FähigkeitenPositionierung und LeistungsdifferenzÖffentliche Behauptung ist kein Leistungsnachweis
Kunden-/ZielgruppenbedarfAnforderungen nach begründet ausgewählten GruppenAngebotsentwicklung und AnspracheAntwortende können systematisch abweichen
PreisanalyseLeistungsumfang, Konditionen, tatsächliches VerhaltenPreislogik und AngebotsgestaltungErklärte Zahlungsbereitschaft ist kein Kauf
Organisations-/ProzessanalyseFallbezogene Abläufe und ergänzende BeobachtungUrsachen eingrenzen und Intervention wählenZeitliche Folge beweist keine Ursache
WirkungsanalyseGeeigneter Vergleich mit dokumentierter ZuteilungBeitrag einer Maßnahme beurteilenÜbertragung und parallele Eingriffe können verzerren

Die Verfahren können kombiniert werden. Ihre Ergebnisse behalten dabei ihre jeweils unterschiedliche Aussagekraft.

Prüfgrößen mit Definition und Aussagegrenze

Abdeckung der Zielpopulation

In der Auswahlgrundlage enthaltene geeignete Einheiten / bekannte geeignete Zielpopulation.
Benötigte Grundlage
Definition und Umfang der Zielpopulation, Auswahlgrundlage, Ausschlüsse.
Typische Fehlinterpretation
Eine hohe Abdeckung garantiert keine unverzerrten Antworten.

Teilnahme nach relevanter Gruppe

Auswertbare Antworten / eingeladene geeignete Personen je vorab festgelegter Gruppe.
Benötigte Grundlage
Einladungsbestand, Teilnahme, Gruppenzugehörigkeit.
Typische Fehlinterpretation
Eine gute Gesamtquote kann fehlende wichtige Teilgruppen verdecken.

Ausgangsvergleichbarkeit

Unterschiede relevanter Merkmale vor der Maßnahme getrennt ausweisen, einschließlich Datenüberschneidung.
Benötigte Grundlage
Vorherige Zielgrößen und Einflussmerkmale beider Gruppen.
Typische Fehlinterpretation
Ähnliche beobachtete Merkmale beweisen nicht das Fehlen unbeobachteter Unterschiede.

Geschätzte zusätzliche Wirkung

Unterschied der Ergebnisentwicklung zwischen geeignet zugeordneten Gruppen unter benannten Designannahmen.
Benötigte Grundlage
Zuteilung, tatsächliche Behandlung, Ergebnisfenster, Vergleichsgruppe.
Typische Fehlinterpretation
Die Differenz ist nur bei passendem Design als Wirkung interpretierbar.

Prognosefehler gegenüber Referenz

Fehler des Modells und der einfachen Referenz auf demselben unangetasteten Prüfbestand getrennt vergleichen.
Benötigte Grundlage
Vorhersagezeitpunkt, tatsächlich verfügbare Merkmale, spätere Ergebnisse.
Typische Fehlinterpretation
Gute Trainingsleistung oder Zukunftsinformationen liefern keinen Einsatznachweis.

Fehlentscheidungen erkennen und anders ansetzen

Ausgangslage

Nur erfolgreiche Kunden oder abgeschlossene Fälle werden untersucht.

Verlorene Interessenten und ungelöste Schwierigkeiten können systematisch fehlen.

Geeigneter Gegenansatz

Auswahlgrundlage auf die Entscheidung ausrichten und fehlende Gruppen sichtbar machen.

Ausgangslage

Ein besseres Ergebnis nach Einführung wird vollständig der Maßnahme zugerechnet.

Marktentwicklung, Auswahl oder parallele Änderungen bleiben unberücksichtigt.

Geeigneter Gegenansatz

Ein geeignetes Vergleichsdesign und seine Voraussetzungen festlegen.

Ausgangslage

Aus vielen nachträglichen Auswertungen wird der attraktivste Befund ausgewählt.

Zufall kann als bestätigte Erkenntnis erscheinen.

Geeigneter Gegenansatz

Explorative Entdeckung von unabhängiger Bestätigung trennen.

Ausgangslage

Ein Prognosemodell wird unmittelbar als Maßnahmenempfehlung verwendet.

Es kann ohnehin wahrscheinliche Ergebnisse erkennen, ohne zusätzliche Wirkung zu erzeugen.

Geeigneter Gegenansatz

Vorhersagequalität und Wirksamkeit der darauf beruhenden Handlung getrennt untersuchen.

Breites Analysespektrum mit passender Fragestellung

FRANKEN-CONSULTING bietet Markt-, Wettbewerbs-, Kunden-, Preis-, Mitarbeiter-, Unternehmens- und Prozessanalysen sowie Big Data und Advanced Analytics an. Ein sinnvoller Auftrag verbindet den jeweils benötigten Erkenntnisgegenstand mit geeigneter Erhebung und Interpretation. Umfang, verfügbare Daten und gegebenenfalls erforderliche Spezialverfahren werden anhand Ihrer Entscheidungssituation festgelegt.

Untersuchungsfrage und geeignete Analyse besprechen