FRANKEN-CONSULTING · Liquidität & Kapitalbindung
Working-Capital-Rechner: Wie viel Geld steckt in Ihren Abläufen?
Forderungen, Lagerbestände und Lieferantenziele können viel Kapital binden. Berechnen Sie DSO, DIO, DPO und Cash Conversion Cycle und prüfen Sie, was Ihre eigenen Zielwerte rechnerisch freisetzen würden.
Alle Werte müssen denselben Zeitraum und eine konsistente Bewertungs- bzw. Netto-/Bruttobasis betreffen. Durchschnittsbestände sind aussagekräftiger als zufällige Stichtagswerte. Die Rechnung unterstellt unveränderte Geschäftsvolumina.
Die Tool-Funktion berechnet Ihre Eingaben im Browser und übermittelt sie nicht an FRANKEN-CONSULTING. Speicherung erfolgt nur, wenn Sie selbst eine Datei herunterladen. Allgemeine Website- und Hostingverarbeitung ist in der Datenschutzerklärung beschrieben.
So entsteht Ihre Auswertung
DSO = durchschnittliche Forderungen / Umsatz × Tage. DIO = durchschnittliche Vorräte / Wareneinsatz bzw. Herstellungskosten × Tage. DPO = durchschnittliche Lieferantenverbindlichkeiten / kreditbezogene Einkäufe × Tage. Cash Conversion Cycle = DSO + DIO − DPO.
Zielbestände = zugehöriges Periodenvolumen / Tage × Zieldauer. Freisetzung = Rückgang Forderungen + Rückgang Vorräte + Anstieg Lieferantenverbindlichkeiten. Operatives Working Capital in diesem Modell = Forderungen + Vorräte − Lieferantenverbindlichkeiten.
Zinswirkung = modellierte Kapitalfreisetzung × Ihr Jahresfinanzierungssatz. Dies ist eine lineare Wirkung bei konstantem Satz, keine Bankzusage oder Gewinnprognose. Ein negatives Ergebnis bedeutet zusätzliche Kapitalbindung.
Das Modell berücksichtigt keine Saisonverschiebung, Skontokosten, Kundenausfälle, Steuerwirkung und Umsetzungsdauer. Eine reine Abwertung von Vorräten ist keine zahlungswirksame Kapitalfreisetzung.
Häufige Fragen
Sind die Zielwerte automatisch realistisch?
Nein. Sie setzen die Ziele selbst. Prüfen Sie die Wirkung auf Service, Lieferfähigkeit, Skonto und Beziehungen zu Kunden und Lieferanten.
Warum unterscheiden sich Wareneinsatz und Einkaufsvolumen?
Der Wareneinsatz bewertet verbrauchte oder verkaufte Güter. Das Einkaufsvolumen betrifft beschaffte Güter; Bestandsveränderungen können beide Größen auseinanderlaufen lassen. Für die Lieferantenlaufzeit ist die zu den Verbindlichkeiten passende Bezugsgröße erforderlich.
Kann der Cash Conversion Cycle negativ sein?
Ja. Das kann beispielsweise bei schnellen Kundenzahlungen und späteren Lieferantenzahlungen auftreten. Die konkrete Geschäftslogik und Datenbasis müssen dabei stimmen.
Aus dem Befund eine tragfähige Entscheidung machen
Wenn Sie die zugrunde liegenden Ursachen, Daten oder Umsetzungsschritte vertiefen möchten, kann FRANKEN-CONSULTING Sie dabei begleiten. Die vollständige Tool-Auswertung steht Ihnen unabhängig davon zur Verfügung.
Ergänzende Werkzeuge
Quellen und fachliche Grundlagen
Methodikversion 1.1 · geprüft am 30.09.2026 · FRANKEN-CONSULTING. Eigene Orientierungsindizes und Modellannahmen sind im Methodikabschnitt ausdrücklich gekennzeichnet.