Unternehmensbewertung für den Mittelstand
Was ist Ihr Unternehmen wert?
Berechnen Sie eine indikative Wertspanne anhand veröffentlichter Branchenmultiplikatoren. Sie sehen sofort, wie Ergebnis, Unternehmensgröße und Finanzschulden den rechnerischen Eigenkapitalwert verändern.
Ihre Zahlen. Ihr Ergebnis.
Drei Pflichtangaben genügen für den Einstieg. Weitere Angaben verfeinern die Ausgangsbasis und die Überleitung zum Eigenkapitalwert.
01 / Ausgangsdaten
Branche und Ertragskraft
Verwenden Sie Euro-Beträge aus demselben Unternehmen und Geschäftsjahr. EBITDA = operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
Rechnerischer Eigenkapitalwert · Bandbreite
Ihre eigene Szenariowahl. Der Regler verändert die veröffentlichte Bandbreite nicht. Prüfen Sie insbesondere Inhaberabhängigkeit, Kundenkonzentration, Wiederholungserlöse, Wachstum und Investitionsbedarf.
Offene Rechnung · ausgewähltes Szenario
Vorjahre und nachhaltige Bereinigungen
Sind Vorjahre vorhanden, wird das EBITDA mit 50 % (zuletzt), 30 % und 20 % gewichtet. Bei zwei Jahren werden die vorhandenen Gewichte auf 100 % normiert. Die Korrekturwerte beziehen sich auf ein nachhaltiges Jahr, nicht auf die Summe von drei Jahren.
Der Rechner addiert das bereits im EBITDA enthaltene Inhabergehalt und zieht die marktübliche Ersatzvergütung ab. Bei Einzelunternehmen ohne verbuchtes Gehalt: tatsächliches Gehalt 0 €, Ersatzvergütung als positiver Betrag. Arbeitgeberkosten und Nebenleistungen konsistent erfassen.
Liquidität, Schulden und Kaufpreisbrücke
Diese Felder überführen den operativen Unternehmenswert in einen rechnerischen Eigenkapitalwert. Tragen Sie ausschließlich Beträge ein, die in einer konkreten Transaktion wirtschaftlich beim Käufer verbleiben beziehungsweise übernommen werden.
Werthebel
Was bringt zusätzliches EBITDA?
Reine Rechenwirkung bei konstantem ausgewähltem Multiple und unverändertem Risikoprofil.
Ein zusätzlicher Gewinn ist nicht automatisch ein erzielbarer Kaufpreis.
Sensitivität
Wie empfindlich ist das Ergebnis?
Verändern Sie das nachhaltige EBITDA im Szenario. Das Basisergebnis oben bleibt unverändert.
Hypothetisches Szenario, keine Prognose.
So wird der Firmenwert berechnet
Aus dem gewichteten EBITDA wird nach nachvollziehbaren Bereinigungen eine operative Ertragsbasis gebildet. Die DUB veröffentlicht für 20 Branchen und drei Umsatzgrößenklassen EBITDA-Multiples als Bandbreiten. Der Rechner multipliziert die Ertragsbasis mit dem unteren und oberen Faktor der passenden Klasse. Daraus entsteht der indikative Unternehmenswert. Nicht betriebsnotwendige Liquidität wird addiert, Finanzschulden werden abgezogen; so entsteht der rechnerische Eigenkapitalwert. Der Regler wählt lediglich einen Punkt innerhalb der Quelle, ohne die Ausgangsspanne zu verändern.
Die Methode eignet sich für eine erste Orientierung bei gewinnbringenden, fortführbaren KMU. Sie ersetzt weder eine Planung künftiger Zahlungsüberschüsse noch die Prüfung einer konkreten Transaktion. Die IHK nennt neben Multiplikatoren auch Ertragswert- und Substanzwertverfahren; für belastbare Bewertungen ist der Bewertungszweck entscheidend. Der IDW S 1 wurde 2026 neu gefasst. Dieser Schnellrechner ist keine Bewertung nach IDW S 1.
- Ein EBITDA-Multiple bewertet den laufenden Betrieb; ein Umsatzmultiplikator wird hier bewusst nicht verwendet.
- Der Ersatz einer tätigen Inhaberin oder eines tätigen Inhabers ist als Kostenposition zu berücksichtigen.
- Immobilien, außergewöhnliche Vermögenswerte, Pensionslasten, Steuern, latente Risiken und Vertragsdetails erfordern gesonderte Prüfung.
Häufige Fragen
Ist der angezeigte Firmenwert ein erzielbarer Verkaufspreis?
Nein. Die Spanne ist eine indikative Rechengröße aus Marktfaktoren und Ihren Eingaben. Preis und Vertragsbedingungen hängen von Due Diligence, Finanzierung, Käufern, Synergien, Schulden und Verhandlung ab.
Warum werden Unternehmenswert und Eigenkapitalwert unterschieden?
Das EBITDA-Multiple liefert zunächst den Wert des operativen Geschäfts vor der Finanzierungsstruktur. Für den rechnerischen Wert der Anteile werden unter anderem nicht betriebsnotwendige Liquidität und Finanzschulden berücksichtigt.
Was passiert bei Verlusten oder einem EBITDA von null?
Der Rechner zeigt dann bewusst keinen positiven Multiple-Wert an. Bei Verlusten, Restrukturierung, stark schwankenden Ergebnissen oder Start-ups sind andere Verfahren und eine individuelle Analyse erforderlich.
Werden meine Zahlen gespeichert oder versendet?
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Quellen und Abgrenzung
- Deutsche Unternehmerbörse: DUB KMU-Multiples, Q2/2026. Die hier fest hinterlegten 20 × 3 EBITDA-Bandbreiten stammen aus der frei zugänglichen Tabelle; DUB erhebt sie quartalsweise aus aggregierten Markteinschätzungen. Es erfolgt kein automatischer Datenabruf.
- IHK Schwaben: Unternehmensbewertung. Erläuterungen zu Multiplikatoren, Ertragswert, Unternehmerlohn und Grenzen der Verfahren.
- Unternehmenswerkstatt Deutschland / IHK: Basiswissen Unternehmenswertrechner. Hinweise zu Vergangenheitsdaten und Bereinigung von Sondereffekten.
- Institut der Wirtschaftsprüfer: Unternehmensbewertung. Einordnung des IDW S 1 i. d. F. 2026 und der Bedeutung künftiger Erträge und Risiken.
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